Montag, 29. April 2013
Album der Woche #8
Wegen viel Uni und Krankheit ist das Album der Woche die letzten beiden Wochen leider ausgefallen.
Dafür geht es jetzt weiter mit Ghost Capsules und ihrem gleichnamigen Album. Ihr Musikstil ist ehr düsterer und zäher Elektro-Pop über den sich aber Sphärenhaft die Stimme von Laura Gomez legt und damit eine verträumte Stimmung schafft, die in Fantasiewelten entführt.
Viel Spaß beim hören.
Montag, 8. April 2013
Album der Woche #7
Imagine Dragons sind spätestens seit ihren Hits "Radioactive" und "It's Time" weltbekannt. Die restlichen Songs ihres Albums Night Visions sind aber leider relativ unbekannt. Das ist bedauernswert, besteht das Album doch fast nur aus Liedern, die Stimmung machen. Wer das Album noch nicht kennt und dies ändern will: Viel Spaß damit!
Montag, 1. April 2013
Album der Woche #6
Walk off the Earth wurden eine Sensation, als sie Gotyes "Somebody I used to know" zu fünft auf einer Gitarre spielten. Zur Erinnerung das Video:
Aber nicht nur covern können sie gut, auch ihre eigenen Songs klingen hervorragend. Und Konzerte von ihnen sind absolut empfehlenswert. Es ist unglaublich was für eine Show sie auf der Bühne abziehen.
Wer ihre Videos kennt, weiß, dass immer wieder Instrumente hin und her fliegen. Das machen sie auch auf der Bühne. Und bei über 20 Würfen ist kein einziger daneben gegangen.
Hier ist ihr aktuelles Album R.E.V.O. :
Montag, 25. März 2013
Album der Woche #5
Parov Stelar ist ein Linzer Musiker und Pionier des Elektroswings. Sein 2009 veröffentlichtes ALbum "Coco" erschien in zwei Teilen. Part 1 war eher ruhig, während auf Part 2 dem Zuhörer die Beine von ganz alleine anfangen zu zucken. Der Titel "Catgroove" erlangte dank des Tänzers "TSC - Forsythe" auf YouTube große Bekanntheit. Aktuell wurde das Video über 13 Millionen Mal aufgerufen.
Hier ist für euch nun Coco Part 2:
Montag, 18. März 2013
Album der Woche #4
Hasenscheisse ist ein Berliner Folk-Duo und ein echtes Original. Mit ihrem dritten Album "A-Moll" bewegen sie sich weg vom Mittelalter-Folk in Richtung Pop und klingen gar nicht schlecht dabei.
Montag, 11. März 2013
Album der Woche #3
Katzenjammer ist ein energiegeladenes Pop-Quartett aus Norwegen. Mit ihrem Debütalbum "Le Pop" landeten sie sofort auf Platz 9 der norwegischen Albumcharts, mit dem darauffolgenden Album "A Kiss Before You Go" erreichten sie sogar in den deutschen Albumcharts Platz 7 und hielten sich ganze 13 Wochen. Vie Spaß beim hören!
Montag, 4. März 2013
Album der Woche #2
Weiter geht es mit hervorragendem instrumentellem Post Rock aus Texas. "Those Who Tell The Truth Shall Die, Those Who Tell The Truth Shall Live Forever" ist das zweite Album von Explosions In The Sky.
Montag, 25. Februar 2013
Album der Woche #1
Ich bin begeisterter Musikhörer und Spotify Nutzer. Deswegen werde ich mit Euch jede Woche ein Album teilen, das ich besonders toll finde, oder das meiner Meinung nach besondere Beachtung verdient hat.
Den Beginn machen M83 mit "Hurry up, we're Dreaming". M83 macht Musik die irgendwo zwischen Dream Pop und Post Rock herumgeistert. Kurz: klassische Hipstermusik.
Deutsche raus aus Österreich?
Letzten Samstag haben einige Schauspielstudenten des Salzburger Mozarteum in Salzburg eine Demonstration gegen deutsche Studenten veranstaltet. Mit Parolen wie "Deutschefreie Unis", "Piefke Raus!" oder "Österreich Bildung in Österreichs Hand" (sic!) zogen sie durch die Salzburger Altstadt. Laut dem Initiator Peter Blum waren aber relativ wenige Passanten ernsthaft erschüttert. Mehr über das Projekt hier und hier.
Ich bin selbst deutscher Student in Österreich und finde diese Aktion äußerst gelungen. Mit ihrer „Demonstration“ treffen Peter Blum und Konsorten den gesellschaftlichen Nagel auf den Kopf. Ich selbst habe mehrmals beobachtet, wie deutsche Kommilitonen teils scherzhaft, teils ernsthaft als NC-Flüchtlinge oder „Studienplatzdiebe“ bezeichnet werden. Dabei sind nur knapp 15,9% aller in Salzburg immatrikulierten Studenten deutscher Herkunft (2908 von 18320). Das, laut Peter Blum, vorhandene Desinteresse der Passanten ist nur ein Symptom der, auch in anderen Bereichen, tief verwurzelten Abneigung gegenüber Deutschen. Das ist verwunderlich, sind deutsche Touristen doch mit 49,6 Mio Nächtigungen im Vergangenem Jahr doch für einen Großteil des Umsatzes im Tourismus verantwortlich. Auch in Wirtschaft und Forschung sind, durch gemeinsame Sprache stark vereinfachte, Kooperationen zwischen Deutschland und Österreich unabdingbar für die Weiterentwicklung Österreichs. Und doch soll die universitäre Aus- und Weiterbildung nur Österreichern vorbehalten werden? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Ich bin selbst deutscher Student in Österreich und finde diese Aktion äußerst gelungen. Mit ihrer „Demonstration“ treffen Peter Blum und Konsorten den gesellschaftlichen Nagel auf den Kopf. Ich selbst habe mehrmals beobachtet, wie deutsche Kommilitonen teils scherzhaft, teils ernsthaft als NC-Flüchtlinge oder „Studienplatzdiebe“ bezeichnet werden. Dabei sind nur knapp 15,9% aller in Salzburg immatrikulierten Studenten deutscher Herkunft (2908 von 18320). Das, laut Peter Blum, vorhandene Desinteresse der Passanten ist nur ein Symptom der, auch in anderen Bereichen, tief verwurzelten Abneigung gegenüber Deutschen. Das ist verwunderlich, sind deutsche Touristen doch mit 49,6 Mio Nächtigungen im Vergangenem Jahr doch für einen Großteil des Umsatzes im Tourismus verantwortlich. Auch in Wirtschaft und Forschung sind, durch gemeinsame Sprache stark vereinfachte, Kooperationen zwischen Deutschland und Österreich unabdingbar für die Weiterentwicklung Österreichs. Und doch soll die universitäre Aus- und Weiterbildung nur Österreichern vorbehalten werden? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Montag, 19. November 2012
Random #1
Unter der Kategorie Random veröffentliche ich alles Mögliche, was mir in den Sinn kommt. Gedanken zum Weltgeschehen, kreative Ergüsse oder Kommentare zu Dingen die mir besonders auffallen.
Heute für euch: Ein Fragment
Heute für euch: Ein Fragment
Nacht.
Nichts als Nacht umspielte seine Augen und so stark er auch versuchte
etwas zu erkennen, alles was er sah war pechschwarze Nacht. An seinen
Hand- und Fußgelenken brannten die Fesseln und der Knebel in seinem
Mund gab einen schalen Geschmack ab. Langsam merkte er, dass seine
Augen verbunden waren und er deswegen nichts sehen konnte. Irgendwo
in seiner Nähe hörte er leises Gemurmel und das Geklapper von
Geschirr. Der Geruch von Essen stieg ihm in die Nase und er musste
unwillkürlich würgen.
Verzweifelt
versuchte er sich zu erinnern, wie er an diesen fremden Ort gekommen
war, doch ihm wollte es beim besten Willen nicht einfallen. Alles was
er noch wusste war, dass er gegen Abend aufbrach um Feuerholz zu
sammeln. Die Erinnerung an die Geschehnisse in der Zwischenzeit wurde
durch eine große Gedächtnislücke ausgetauscht.
Aus
dem Würgen wurde ein zaghaftes Husten und er spürte, wie seine
Magensäfte die Spießeröhre hinaufstiegen. Verzweifelt versuchte er
den Knebel auf dem Boden abzustreifen um nicht an seinem eigenen
Erbrochenen zu ersticken, doch es gelang ihm nicht. Dafür wurden die
anderen Personen im Raum auf ihn aufmerksam.
„Schnell,
nimm ihm den Knebel ab, bevor er uns noch krepiert“, rief eine
Stimme.
Eine
andere murmelte irgendetwas Unverständliches. Er hörte wie Schritte
auf ihn zukamen und kurz darauf wurde ihm nicht gerade sanft der
Knebel entfernt, wobei seine Augenbinde ein wenig verrutschte.
Beinahe dankbar erbrach er sich vor ein Paar braune Lederstiefel.
Fluchend wichen die Stiefel einen Schritt zurück und er konnte eine
einfache Leinenhose erkennen, die in den Stiefeln steckte.
„Jetzt
schau dir mal die Sauerei an“, rief die Leinenhose.
„Maria
wird bald wiederkommen, die wird es aufwischen. Da unser kleiner
Freund jetzt wach ist können wir uns ja mal mit ihm unterhalten“,
antwortete die erste Stimme.
Die
Leinenhose machte einen großen Schritt auf ihn zu, wobei sie penibel
darauf achtete nicht mit dem Erbrochenen in Berührung zu kommen.
Grob wurde er an den Schultern gepackt und durch den Raum geführt,
bis sie in einen zweiten Raum kamen. Dort wurde er mit dem Rücken
zur Tür auf einen Stuhl gesetzt und die Leinenhose entfernte ihm die
Augenbinde. Vorsichtig blinzelte er und sah sich um. Er fand sich in
einem kargen Raum wieder, der in jedem Bauernhaus hätte sein können.
Der Raum hatte keine Fenster und vor ihm stand ein einfacher
Holztisch mit einer Öllampe, die den Raum erhellte. Auf der anderen
Seite des Tisches stand ein weiterer Stuhl, ansonsten war der Raum
leer. Langsam näherten sich Schritte.
„So
mein Freund“, sagte die erste Stimme, „Jetzt wollen wir mal
sehen, wie gerne du dich unterhältst.“
Die
Schritte näherten sich seinem Rücken und umrundeten ihn. Auf dem
Stuhl gegenüber von ihm nahm ein bärtiger Mann mit einer Narbe, die
quer über sein Gesicht verlief, Platz. Interessiert blickte das
Narbengesicht ihm in die Augen und er glaubte eine gewisse
Belustigung in dem Augen von Narbengesicht zu erkennen.
„Du
weißt warum du hier bist?“
Er
ging in seinem Kopf alle seine Verfehlungen durch, doch ihm mochte
nicht so recht in den Sinn kommen, mit was er diese Menschen so
erzürnt haben könnte, dass sie ihn entführen und festhalten.
Zaghaft
schüttelte er den Kopf und über das Narbengesicht zuckte ein kurzes
boshaftes Lächeln.
„Jetzt denk noch einmal scharf nach“, forderte das Narbengesicht ihn auf.
Es schien dem Narbengesicht regelrecht Freude zu bereiten ihn zu
quälen.
„Ich bin mir keiner Schuld bewusst“, krächzte er leise.
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